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#8 – Toxisches Verhalten in unterschiedlichen Positionen – Mitarbeitende

Interessant wird es insbesondere, wenn wir uns die Mitarbeitenden anschauen, die sich toxisch verhalten. Hier sind nicht nur die Vorgesetzten, Führungskräfte oder Unternehmensinhaber sondern auch die Kollegen betroffen, die ungern ihresgleichen „anschwärzen“. Auch möchte niemand zum Täter gemacht werden, wobei es innerhalb eines Teams ganz unterschiedliche Dynamiken geben kann. Die Gesamtproblematik ist nicht weniger schwerwiegend als bei anderen Positionen im Unternehmen.


Wenn toxisches Verhalten bei einem Mitarbeitenden erkannt wird, ist es wichtig, angemessen darauf zu reagieren. Dies kann die Klärung von Erwartungen, das Anbieten von Unterstützung oder Coaching, das Einleiten von Konfliktlösungsmaßnahmen oder, im schlimmsten Fall, disziplinarische Maßnahmen umfassen, um das Verhalten zu korrigieren und ein positives Arbeitsumfeld für alle zu gewährleisten.



Wie kann sich toxisches Verhalten bei einem Mitarbeitenden zeigen?

Zunächst bleibt es dabei, dass es schwierig ist herauszufinden, ob es sich überhaupt um etwas „Toxisches“ und damit Schädliches mit schwerwiegenden Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld und die Teamdynamik handelt. Das Verhalten kann insbesondere durch folgende Anzeichen erkennbar werden:

1.       Negative Kommunikation: Mitarbeiter, die ständig negativ sprechen, herabsetzende Bemerkungen machen oder andere herabwürdigen können die gesamte Arbeitsatmosphäre verseuchen.

2.       Konstante Kritik: Kontinuierliches Kritisieren, ohne konstruktives Feedback zu geben oder Lösungen anzubieten, können das Arbeitsumfeld negativ beeinflussen.

3.       Konfliktsucht: Mitarbeitende, die ständig in Konflikte verwickelt sind oder unnötige Auseinandersetzungen provozieren, belasten die Teamdynamik und damit die gesamte Produktivität.

4.       Passiv-aggressives Verhalten: Der Ausdruck von Unzufriedenheit oder Frustration in einer passiv-aggressiven Form, wie subtile Kritik, Ignorieren von Anfragen oder Sabotage, vergiften das Teamklima auf die Dauer.

5.       Manipulation: Mitarbeitende, die andere manipulieren, um ihre eigenen Ziele zu erreichen, anstatt konstruktiv zusammenzuarbeiten, können das Vertrauen im Team untergraben und die Zusammenarbeit behindern.

6.       Geringe Teamarbeit: Verweigerung von Teamarbeit bei gleichzeitig eigennützigem Handeln, beeinträchtigen nicht nur die Teamleistung sondern beeinflussen auch das Engagement anderer Mitarbeitender.

7.       Mangelnde Verantwortung: Wenn Verantwortung für eigene Handlungen nicht übernommen wird, stattdessen aber die Schuld auf andere geschoben oder Pflichten vernachlässigt werden, hat dies erheblichen Einfluss auf das Vertrauen der Kollegen und Vorgesetzten.

8.       Klatsch und Tratsch: Klatsch und Tratsch sowie Gerüchte haben einen enormen Einfluss auf das Arbeitsumfeld und das Vertrauen zwischen Mitarbeitenden.

9.       Mangelnde Kooperation: Mitarbeitende, die sich unkooperativ verhalten, sich weigern Hilfe anzubieten, und sich wenig teamfähig zeigen, beeinträchtigen die Effizienz und den Teamgeist auf eine negative Art und Weise.

10.   Unprofessionelles Verhalten: Hierzu gehören bspw. unangemessenes Verhalten gegenüber Kollegen oder Vorgesetzten, unpünktliches Erscheinen oder fehlende Professionalität in der Arbeitsweise.


Welche Hintergründe können beim Mitarbeitenden hierfür vorliegen?

Die möglichen Hintergründe für toxisches Verhalten bei Mitarbeitenden können weit gefächert sein und reichen von persönlichen Problemen bis hin zu Arbeitsumfeldfaktoren:

1.       Persönliche Probleme: Herausforderungen wie Stress, Angstzustände, Depressionen oder andere psychische Gesundheitsprobleme können sich auf das persönliche Verhalten am Arbeitsplatz auswirken.

2.       Ungenügende Bewältigungsstrategien: Es ist wichtig, notwendige Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit Stress, Druck oder Konflikten umzugehen, um diese nicht unangemessen ausdrücken zu müssen.

3.       Fehlende soziale Kompetenzen: Schwierigkeiten, angemessen mit anderen zu kommunizieren oder Konflikte auf konstruktive Weise zu lösen, können vorliegen, wenn soziale Kompetenzen fehlen.

4.       Ungelöste Konflikte: Vergangene oder gegenwärtige Konflikte am Arbeitsplatz, sei es mit Kollegen oder Vorgesetzten, können immer wieder auftauchen, wenn sie nicht abschließend geklärt wurden.

5.       Mangelnde Anerkennung: Wenn sich Mitarbeitende nicht angemessen anerkannt oder belohnt fühlen für ihre Leistungen oder ihren Beitrag, kann Frust entstehen und zu toxischen Verhaltensweisen führen.

6.       Fehlende klare Erwartungen: Wenn unklar ist, was jeweils erwartet wird oder welche Verhaltensstandards gelten, kann toxisches Verhalten auftreten, ohne dass es dem Einzelnen bewusst ist.

7.       Toxische Arbeitskultur: Eine Arbeitsumgebung, die Wettbewerb über Zusammenarbeit, Misstrauen über Vertrauen oder Konkurrenz über Unterstützung stellt, fördert ungesunde Verhaltensweisen.

8.       Führungsprobleme: Fehlende Führung, mangelnde Kommunikation seitens der Vorgesetzten, unklare Richtlinien oder unfaire Behandlung führen zur Unzufriedenheit, die wiederum zu extremem Verhalten führen kann.

9.       Persönliche Einstellungen und Werte: Wenn Werte nicht miteinander harmonieren, entstehen Konflikte bis hin zu toxischem Verhalten.

10.   Ungünstige Arbeitsbedingungen: Übermäßiger Druck, unangemessene Arbeitsbelastung, unklare Rollen oder mangelnde Ressourcen können frustrieren und zu destruktiven Verhaltensmustern führen.


Die Ursachen für toxisches Verhalten zu identifizieren ist maßgeblich, um angemessene Maßnahmen zur Lösung oder Prävention zu ergreifen und ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern. Hierzu gehören u.a. Unterstützung durch Führungskräfte, Teamcoaching, Konfliktlösungsstrategien oder Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.


Welche Ängste können bei dir als Betroffene/r entstehen?

Insbesondere als Führungskraft und Vorgesetzter, können u.a. folgende Ängste in dieser Situation entstehen:

1.       Ängste um das Arbeitsumfeld: Toxisches und geduldetes Verhalten schädigt das Arbeitsumfeld und beeinflusst die Teamdynamik negativ.

2.       Sorge um die Teamleistung: Die Leistung des Teams kann insgesamt beeinträchtigt werden, sei es durch Konflikte, geringere Motivation oder ineffektive Zusammenarbeit.

3.       Furcht vor Konflikten: Unwohlsein kann entstehen, Konfrontationen mit einem Mitarbeitenden zu suchen oder das toxische Verhalten anzusprechen, aus Angst vor Eskalation oder negativen Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehung. Hier zeigt sich die Konfliktfähigkeit von Vorgesetzten.

4.       Besorgnis um die Moral und Motivation: Die Moral und Motivation anderer Teammitglieder kann erheblich beeinträchtigt werden, da sie Frust, mangelnde Wertschätzung und Demotivation einstellen können.

5.       Sorge um das Arbeitsklima: Das allgemeine Arbeitsklima wird negativ beeinflusst, was zu einem erhöhten Stressniveau, niedrigerer Zufriedenheit und einer erhöhten Fluktuation führen kann.

6.       Furcht vor Reputationsschäden: Vorgesetzte befürchten, dass toxisches Verhalten eines Mitarbeitenden die Reputation des Teams oder des Unternehmens beeinträchtigt, bspw. durch Gerüchte und Klatsch oder auch Mitarbeiter- und Kundenbewertungen.

7.       Sorge um rechtliche Konsequenzen: Es können gleichfalls mögliche rechtliche Konsequenzen von toxischem Verhalten drohen, wie etwa Beschwerden über Mobbing, Diskriminierung oder unprofessionelles Verhalten.

8.       Besorgnis um die persönliche Sicherheit: In extremen Fällen, insbesondere wenn das toxische Verhalten aggressiv oder bedrohlich ist, könnten Vorgesetzte und Kollegen besorgt sein um ihre persönliche Sicherheit am Arbeitsplatz.

Es ist wichtig, diese Ängste zu sehen, sie anzuerkennen und hierfür angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um toxische Verhaltensweisen anzugehen und ein positives Arbeitsumfeld zu fördern, in dem alle gemeinsam respektvoll und produktiv zusammenarbeiten können.

Welche Chancen bietet dir diese prekäre Situation im Zweifel aber auch?

Wie in jeder Situation im Leben, birgt jedoch auch diese enormes Entwicklungspotential in unterschiedlichen Bereichen, wie bspw.:

1.       Konstruktive Konfliktlösung: Toxisches Verhalten bietet die Möglichkeit, Konflikte konstruktiv anzugehen und Lösungen zu finden, die zu einer verbesserten Arbeitsbeziehung und Teamdynamik führen können.

2.       Entwicklung von Führungsqualitäten: Die Situation kann Führungsqualitäten stärken, indem sich Führungskräfte der Herausforderung stellen, toxisches Verhalten anzusprechen und effektive Maßnahmen zur Verbesserung der Situation zu ergreifen.

3.       Stärkung des Teamzusammenhalts: Indem Vorgesetzte und Kollegen die Herausforderung gemeinsam angehen und unterstützen, können sie den Zusammenhalt im Team stärken und ein Gefühl der Solidarität und Unterstützung fördern.

4.       Förderung einer offenen Kommunikationskultur: Es bietet sich die Chance, die allgemeine Kommunikationskultur zu betrachten und so zu verändern, dass sich Mitarbeitende sicher fühlen, Bedenken und Probleme anzusprechen, und in der konstruktives Feedback gefördert wird.

5.       Persönliches Wachstum und Entwicklung: Die Möglichkeit ist zu nutzen, persönlich zu wachsen und sich weiterzuentwickeln, indem schwierige Situationen angegangen und gelernt wird, sie konstruktiv zu bewältigen.

6.       Stärkung der Unternehmenskultur: Indem toxisches Verhalten aktiv angegangen und nicht toleriert wird, können alle dazu beitragen, eine positive Unternehmenskultur zu kreieren, die auf Respekt, Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung basiert.

7.       Verbesserung der Arbeitsbedingungen: Durch die Identifizierung und Bewältigung von toxischem Verhalten können die Arbeitsbedingungen verbessert und ein gesundes Arbeitsumfeld geschaffen werden.

8.       Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung: Die Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeitenden können gestärkt werden durch das Entstehen eines neuen Umfelds, das ihre Werte respektiert und ihre Arbeitsmoral fördert.

Es ist wichtig, diese Chancen zum Wachstum des Einzelnen aber auch des Teams und aller Beteiligten zu erkennen und proaktiv Maßnahmen zu ergreifen, um toxische Verhaltensweisen anzugehen und positive Veränderungen im Team und im Arbeitsumfeld zu nutzen.


Was sind mögliche Risiken?

Mögliche Risiken bei Mitarbeitenden mit toxischen Verhaltensweisen im Team können u.a. folgende Dinge umfassen:

1.       Eskalation von Konflikten

2.       Verlust des Vertrauensgen und die Arbeitsbeziehung und damit die Performance belasten.

3.       Rufschädigung

4.       Mangelnde Unterstützung seitens des Managements

5.       Verlust des Mitarbeiterengagements

6.       Rechtliche Konsequenzen

7.       Mangelnde Führungsfähigkeiten

8.       Erhöhte Spannungen im Team


Es ist wichtig, diese Risiken zu berücksichtigen und angemessene Strategien zu entwickeln, um toxisches Verhalten zu bewältigen, ohne dass das Arbeitsumfeld und die Beziehungen zwischen den Mitarbeitenden unnötig belastet werden. Hierbei geht es überwiegend um die Unterstützung des betroffenen Managements – nicht nur situativ sondern insbesondere auch präventiv.


Was kann präventiv getan werden?

Um toxisches Verhalten bei Mitarbeitenden vorzubeugen, können als Führungskraft oder auch Unternehmenseigentümer verschiedene präventive Maßnahmen ergriffen werden. Hier sind einige Möglichkeiten:

1.       Klare Erwartungen setzen: Klare Erwartungen hinsichtlich des Verhaltens und der Arbeitskultur im Team sind zu kommunizieren – bspw. durch klare Richtlinien, Verhaltenskodizes oder Teamregeln.

2.       Förderung einer positiven Arbeitskultur: Eine positive Arbeitskultur ist u.a. auf Respekt, Zusammenarbeit und offener Kommunikation aufgebaut. Sie kann dazu beitragen, toxisches Verhalten zu verhindern. Die Einführung und Förderung eines sicheren Umfelds ist hierfür notwendig.

3.       Schulungen und Sensibilisierung: Spezielle Schulungen zu Konfliktmanagement, Kommunikation und Mindfulness unterstützen Mitarbeitende, effektiv miteinander umzugehen und toxische Verhaltensweisen zu erkennen, den Umgang damit zu erlernen und im Bestfall zu vermeiden.

4.       Stärkung der Führungskompetenzen: Durch Schulungen, Coaching und Mentoring kann dies erreicht werden.

5.       Förderung von Feedback-Kultur: Konstruktives Feedback sowohl von Vorgesetzten als auch von Kollegen ist zu fördern. Dadurch können potenzielle Probleme frühzeitig angesprochen und zu gelöst werden, bevor sie zu toxischem Verhalten führen können.

6.       Regelmäßige Mitarbeitergespräche: Hierdurch werden Kommunikationswege geöffnet, Leistungen anerkannt und Probleme frühzeitig angesprochen, bevor sie zu größeren Konflikten führen.

7.       Konfliktlösungsmechanismen bereitstellen: Mediation oder Schlichtung können Mitarbeitende helfen, Konflikte auf konstruktive Weise zu lösen und dadurch toxisches Verhalten vermeiden.

8.       Vorbildliches Verhalten der Führungskräfte: Führungskräfte sollten ein Vorbild für positives Verhalten und eine respektvolle Arbeitskultur sein.

9.       Transparente und offene Kommunikation: Insbesondere das Management kann dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass Mitarbeitende sich gehört, wertgeschätzt, gefördert und gefordert fühlen.

10.   Reaktion auf Warnsignale: Vorgesetzte sollten auf frühzeitige Warnsignale toxischen Verhaltens achten und proaktiv handeln, um potenzielle Probleme anzusprechen und zu lösen, bevor sie eskalieren.

Die Implementierung geeigneter präventiver Maßnahmen kann dazu beitragen, ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern und toxisches Verhalten bei Mitarbeitenden zu verhindern oder zu reduzieren.


Folgende Stellen können dich in deiner Situation unterstützen:

1.     HR

2.    Betriebsrat

3.    Betriebsärztlicher Dienst

4.    Mentoren und Kollegen.

5.    EAP (Employee Assistance Program

6.    Unternehmensberatung und Coaching

7.     Externe Beratungsstellen.

8.    Interne Mediatoren

9.     Programme zur Führungskräfte- und Mitarbeiterentwicklung

10.   Diversity- und Inklusionsbeauftragte

11.   Gewerkschaften

12.   Rechtsberatung

13.   Externe Ombudsperson

Die Identifizierung und Nutzung dieser Unterstützungsstellen und Ressourcen schaffen ein sicheres Umfeld, in dem Mitarbeitende und Führungskräfte konstruktiv mit toxischem Verhalten umgehen lernen.

Es ist wichtig zu beachten, dass jede Situation individuell ist, und die beste Vorgehensweise kann von verschiedenen Faktoren abhängen, einschließlich der Schwere des toxischen Verhaltens und der Unternehmenskultur. Es kann durchaus hilfreich sein, sich mit einer Vertrauensperson außerhalb des Arbeitsplatzes zu beraten, um eine objektive Perspektive zu erhalten und Unterstützung bei der Entscheidungsfindung zu erhalten, ohne Gefahr zu laufen, dass sich die interne Situation noch verschlimmert.

Hol dir bestenfalls eine vertrauensvolle Unterstützung und erfahrenen Experten an die Seite – diese Situationen sind nicht ohne und erfordern Fingerspitzengefühl, ein strukturiertes und klares Vorgehen, um den Flurschaden gering zu halten bzw. auch die Geschädigten entsprechend wertzuschätzen und ihnen wieder ein sicheres Gefühl zu geben.




 

Coaching bietet hier eine ideale Unterstützung, um entweder die ersten Schritte in Sachen Konfliktbewältigung und Analyse der eigenen Reaktionsstrukturen zu machen oder direkt neue Kompetenzen zu implementieren, die alle Beteiligten befähigen und ermächtigen mit entsprechenden Situationen in Beziehungen gut und sicher umgehen zu lernen. Eine andere Möglichkeit ist als Mediator bzw. Beobachter ein neutrales Bild der herrschenden Beziehungsmuster der Abteilung bzw. im Unternehmen zu skizzieren und darüber Einsichten und Handlungsempfehlungen an die Entscheidungsträger zu geben.

Ganz im Vertrauen, dass sich das Bestmögliche entwickeln und implementieren darf.


 

Coaching kann dich bei der Bewältigung anstehender Herausforderungen in jeder Phase zielgerichtet unterstützen - intern im Team oder auch als Führungskraft im Unternehmen. Lass uns gemeinsam erarbeiten, wie ich dich und dein Anliegen optimal begleiten und individuell unterstützen kann.


Kontaktiere mich gerne, um deine Anliegen zu besprechen

Nicole Dildei Coaching

+49 157 58 267 427




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