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Die Zeit für gute Vorsätze

Wir sind mal wieder in der Zeit des Jahres für jede Menge gute Vorsätze.

Kennen Sie das auch? Die Hoffnung, das nächste Jahr würde mehr Veränderung, positive Neuerungen und überhaupt einen ganz anderen Rahmen bringen? Alles Alte löst sich plötzlich in Luft auf und all die mühsamen Blockaden, gegen die man in diesem Jahr so gekämpft hat sind über Nacht einfach endlich verschwunden und man kann mit neuer Energie plötzlich alle Veränderungen einführen, die einem seit Jahren auf der Seele brennen.



Wenn ich solche Artikel, wie wir Vorsätze verwirklichen und Ziele erfolgreich erreichen können, lese, dreht sich mein Herz im Brustkorb um. All die weisen Achtsamkeits- und Selbstfürsorgethemen, die man sich über das Jahr angelesen und versucht hat anzueignen, scheinen in der altbekannten Hamsterrad-Selbstverletzungs-Manier wie weggeblasen.


Anleitung für den inneren Antreiber

Es wird argumentiert mit Dopamin-Boostern und der „Challenge“, seine Ziele doch so groß wie möglich anzusetzen, damit die Wahrscheinlichkeit auch hoch genug ist, um die Vorhaben auch wirklich umzusetzen. Tipps, wie das Erstellen genauer Aktionspläne, wann machst du was in welcher Frequenz und wie häufig, werden geteilt. Listen, wie viel Zeit mit dem Erreichen welcher Ziele verbracht wird sollen dazu führen, uns besser zu fokussieren, unsere Körperaktivitäten zu beeinflussen und zu steuern und die Kontrolle zu behalten.


Von Belohnung wird sogar abgeraten – es lässt die Motivation schrumpfen. Lieber willkürlich belohnen, ohne Zusammenhang.  Wie überlisten wir unser Gehirn,

implementieren die Neuroplastizität und spornen uns damit an, dass wir ein Ziel erreicht haben, um dann sofort das nächste anzustreben. Das alles klingt wie Ausbeutung und Missbrauch in meinen Ohren.


 

Sind wir nicht genauso erzogen worden?

Immer noch mehr, schneller, höher, weiter?

Nur, wenn wir das ganz Große anstreben, werden wir es zu etwas bringen?

 


Was wir wirklich brauchen

Ich weiß nicht, wie es dir dabei geht, aber bei mir zieht sich mein ganzes Energiefeld zusammen und ich habe das Gefühl, mich vor der nächsten Selbstverletzung schützen zu müssen. Sind wir nicht mittlerweile wahrlich im nächsten Hamsterrad - der Selbstoptimierungsspirale - gefangen? Die so gar nicht zu den Aussagen passt, dass wir alle genug sind, wie wir sind, wir nichts „reparieren“ müssen, weil wir bereits alles in uns tragen und vieles mehr.


 

Wenn ich diese Artikel und Ratschläge (!) lese, steigt eine enorme Wut in mir hoch!

 

Wie können solche Publikationen noch veröffentlicht werden, wo wir doch wissen, dass unsere Seele ganz anders funktioniert, dass der Weg aus der eigenen Folterkammer über Mechanismen wie Wohlwollen, Mitgefühl und Trost geht. Unser Glück liegt vielmehr in der Balance, dem inneren Frieden, der Integration und der Annahme unserer Grenzen. Das heisst nicht, dass wir uns lethargisch auf die Couch legen und keine Ambitionen mehr haben. Aber es bedeutet, dass wir liebevoller und achtsamer mit uns und unserem Wesen umgehen und vor allem erkennen, dass es unsere Wahl und Entscheidung ist. Wir haben immer die Macht über unser Leben, egal was man uns versucht einzureden.

 


Wie finden wir unseren Weg?

Selbstverständlich findet ständig Transformation und Heilung in uns statt, wir arbeiten an uns, aber wir überrollen uns nicht mehr. Es geht um Integration der Anteile, die wir jahrzehntelang versucht haben, endlich loszuwerden und die dadurch noch stärker und massiver agierten und in uns wuchsen.


Weil unser System nicht nur funktionieren kann, strikte Disziplin nicht zum Erfolg, sondern eher zur Selbstaufgabe führt und wir uns endlich wirklich Pausen zur Erholung und Selbstreflektion gönnen dürfen.


Denn was unterscheidet uns von Maschinen? Dass wir ein Herz haben, dass wir von unserer Intuition und Gefühlen bestimmt werden, die uns individuell auf unserem Weg führen. So, wie es für uns und unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele förderlich und hilfreich ist.


Vertrauen ist hier das Stichwort – nicht Kontrolle. Finde dich selbst und bleibe dir treu!


Vergleichen ist wie Gift, und es wird immer andere geben, die es anders machen – nach ihrem Gusto und ihrem Wohlbefinden.



 

Eine große Unterstützung kann ein begleitendes Coaching sein, welches dich bei der liebevollen und wertschätzenden Umsetzung deiner ureigenen, individuellen Pläne fördert, du anstehende oder erlebte Situationen durchspielen und dich losgelöst vom Alltag mit deinen Emotionen, Verhaltensmustern und Glaubenssätzen auseinandersetzen kannst. Die Lernkurve ist gewaltig und führt so dazu, deine Begeisterung, Motivation und Enthusiasmus für dich und dein Leben wiederzufinden und zu intensivieren.


Halte durch – denn die einsetzende Transformation und damit verbundene innere Befreiung werden dich auf deinem Weg unterstützen! 



 

Coaching kann dich und dein Wachstum in jeder der Phasen zielgerichtet unterstützen – intern im Unternehmen oder auch privat persönlich. In einem klärenden Kennenlerngespräch wird ein modulartiges Konzept erarbeitet, welches dich und dein Projekt optimal begleitet und individuell unterstützt.



Kontaktiere mich, um dein Reise in eine erfüllte Zukunft anzutreten

Nicole Dildei Coaching nd@nicole-dildei-coaching.com

+49 157 58 267 427




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