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Einfluss von Zeitmanagement auf Arbeitszufriedenheit

Immer mehr Mitarbeiter leiden unter erheblichem Zeitmangel. Ein effizientes Zeitmanagement ist für die Bearbeitung ihrer originären Aufgaben notwendig. Denn mittel- bis langfristig führt der permanente Zeitdruck automatisch zu Frustration und dem Gefühl, nie genug zu leisten, weil man einfach nicht fertig wird. Hinzu kommt das erhöhte Stresslevel, da der Leistungsdruck permanent steigt, wenn man sich nicht produktiv genug fühlt.



Dauermeetings sind hierfür meist der Auslöser. Zu den eigentlichen Aufgaben gesellen sich über die Zeit zig neue Projekte, die wiederum mit regelmässigen Meetings, neuen Aufgaben und Herausforderungen einhergehen.


Zusätzliche Aufgaben

Unterschätzen wir nicht den Aspekt, dass neue Aufgaben auch immer mehr Zeit beanspruchen, erstmal im Fokus stehen und das Gehirn stärker beschäftigen als Routineaufgaben oder Dinge, die regelmässig abgearbeitet werden.

Eine Priorisierung der Aufgaben fällt immer schwerer, da suggeriert wird, dass jedes Projekt gleich wichtig ist. Das führt über kurz oder lang direkt in einen Burn-out. Bringt der Job keinen Spass oder Erfüllung, wird man langsam ausgehöhlt, wird emotionslos und resigniert früher oder später. Die erschöpften Mitarbeiter kündigen schneller, was zu Recruitingkosten, zusätzliche Belastung anderer Mitarbeiter in der Zwischenzeit sowie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter führt.


Vergessen wir auch nicht, dass „Busyness“, die neue, permanente Geschäftigkeit nahezu zur Besessenheit ausgeartet ist. Dies geschieht, da es sich zu Beginn sehr produktiv anfühlt, aber zumeist süchtig macht. Denn es wird verwechselt, dass viel Arbeit messbar nicht wirklich zu einer hohen Leistung führt. Konzentration und Fokus auf das Wesentliche, um die Aufgaben effizient und gezielt zu bearbeiten. Alles andere als das hochgelobte Multitasking.


 

Je höher der Druck, je schneller Ergebnisse erfolgen sollen, desto weniger ist fokussiertes Arbeiten möglich, desto mehr leidet die Effizienz, desto schneller sinkt die Zufriedenheit.

 

Unternehmen unterschätzen bislang zumeist noch die erheblichen Konsequenzen, die aus fehlender Zufriedenheit und Motivation entstehen. Die Produktivität und Effizienz nehmen ab, sobald Mitarbeiter überlastet, ihre Tätigkeiten übermässig kontrolliert werden und Belohnungen ausbleiben.


Leider fühlt es sich zunächst gut an, viel beschäftigt und wichtig zu sein, so dass Grenzen unbemerkt überschritten werden. Durch die Verdichtung der Aufgaben wird es immer schwieriger aus dem Hamsterrad auszutreten, um mehr Pausen und Bearbeitungsphasen und weniger Aufgaben und Verantwortung zu bitten. So kommt es zu: „busy is the new stupid“.


Wertschöpfung durch Wertschätzung

Ein wundervolles Gleichnis der Neuen Zeit. Genau das ist es. Die Wertschätzung der Mitarbeiter, der Arbeit, des Unternehmens, unseres Lebens führt uns zur Wertschöpfung und damit automatisch zu dem, was wir immer und stets anzustreben scheinen, als sei es unser höchstes Gut – die Performance! Der Weg zum Ziel führt also dort entlang, wo bisher der größte Widerstand, die Angst vor der Verweichlichung, vor zu viel Menschsein vielleicht sogar die femininen Qualitäten liegen.


Stimmen werden lauter, dass doch die Unternehmer und Führungskräfte genau die Voraussetzungen schaffen können, um glückliche Mitarbeiter zu haben. Glück ist das höchste Maß an Zufriedenheit. Doch hierzu ist die Entwicklung neuer Rahmenbedingungen notwendig – eine Öffnung für Transformation, für das Neue, Unbekannte aber auch Erfolgversprechende.


Basis der neuen Rahmenbedingungen sind die geforderten Werte, die zumeist für alle ähnlich sind:

  • Freiheit,

  • Transparenz,

  • Lebensfreude,

  • Verantwortung,

  • Vertrauen,

  • Wertschätzung und Liebe.


Einfache Zutaten für das Erfolgsrezept.


Werden diese Werte gelebt, entsteht Verbundenheit und damit das Grundbedürfnis des Menschen. Es ist wichtig, dass Unternehmen beginnen nicht nur die reine Präsenz zu belohnen, sondern die Ergebnisse zu honorieren und die Kreativität und Energie wert zu schätzen.


Einführung des Wandels

Als erster Schritt ist es wichtig ein Framing durchzuführen, zu verstehen, warum es nicht richtig vorangeht, was die Ursachen sind und Verständnis zu entwickeln. Im Team gemeinsam Beobachtungen zu teilen und einen Lernprozess aus dem Team heraus zu starten. Alle sind aufgefordert mitzudenken und mitzumachen.


Wesentlich ist es zu analysieren, was Mitarbeiter und Teams zurück in die Zufriedenheit und Erfüllung bringt. Hierauf aufbauend können dann gemeinsam neue Arbeitsbedingungen, Strukturen und Prozesse erarbeitet und implementiert werden.

Wichtig ist, dass der anstehende und notwendige Wandel nur möglich ist, wenn genügend Freiraum geschaffen wird, um kreativ zu sein, gesammelt und konzentriert Dinge und Optionen zu durchdenken und Platz für die Umsetzung geschaffen wird.


Wertvolle Hilfe im Wandel

Da es Gründe gibt, die zu den Missständen geführt haben und die Führungskräfte in den meisten Fällen dieselben bleiben, unterstützt Management- und Strategieberatung gespickt mit Coachingelementen die zügige Umsetzung und Transformation in ein neues Arbeitsumfeld.


Es gilt nämlich nicht nur kurzfristig eine Änderung einzuführen, sondern mittel- bis langfristig ein Gefühl für die Bedürfnisse und die Notwendigkeit nach Wandel der Mitarbeiter und des Unternehmens zu entwickeln. Nur so ist es möglich, den Unternehmenserfolg zu stabilisieren.



 

Coaching kann Sie und Ihr Wachstum in jeder der Phasen zielgerichtet unterstützen – intern im Unternehmen oder auch privat persönlich. In einem klärenden Kennenlerngespräch wird ein modulartiges Konzept erarbeitet, welches Sie und Ihr Projekt optimal begleitet und individuell unterstützt.


Kontaktieren Sie mich, um Ihre Reise in eine erfüllte Zukunft anzutreten

Nicole Dildei Coaching nd@nicole-dildei-coaching.com

+49 157 58 267 427




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