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Gesunde und glückliche Beziehungen – Wunschtraum oder Realität?

Wünscht sich nicht jeder gesunde, authentische und offene Beziehungen? Wenn dem so ist, frage ich mich gerade, warum es so wahnsinnig schwierig ist, diese in der Realität zu finden bzw. zu leben. Viel öfter erlebe ich Situationen, in denen ich um meine kleine innere Mitte ringe, diverse Themen große Trigger drücken und die Überforderung aus allen Poren schreit. Sind gesunde und glückliche Beziehungen nun Wunschtraum oder doch eine mögliche Realität?



Manche Menschen sind einfach dermaßen nah, mitten im inner circle, haben eine so wichtige Position inne, dass ein verändertes Verhalten oder eine konträre Einstellung, Kritik oder ein Konflikt, die Beziehung zum Wanken bringen. Und zwar nicht nur die Beziehung zu anderen, sondern insbesondere auch die Beziehung zu uns selbst!


Wann kann das passieren?

In der Regel ist das Ziel die innere Balance, ein Bereich der Sicherheit, Wohlgefühls und Verbindung. Sind jedoch diverse Erlebnisse in der Kindheit als unverarbeitete Traumata abgespeichert worden, fehlt der Bezug zu diesem Bereich.


Wir befinden uns immer in einem mehr oder weniger unsicheren Zustand in Beziehungen, in der Angst, was als nächstes geschieht, im Gefühl, nicht zu genügen, etwas Falsches zu tun und alles zu verlieren, besonders perfekt zu sein, damit nichts passiert, nicht unsere Bedürfnisse und Meinung zu äußern. So ziehen wir uns immer weiter zurück, werden mehr und mehr zu einer Person, die wir nicht sind, bis es irgendwann zu einem Zusammenbruch kommt oder wir immer öfter „austicken“.


Was passiert dann?

Unser Nervensystem ist in Dysbalance – das heißt, wir reagieren im Kampf-, Flucht-, Starre- oder Unterwerfungsmodus und unfähig, den Zugang zu unserer inneren Mitte, unserem wahren Selbst zu finden. Da diese Reaktionsmodi automatisch ablaufen als unsere Urinstinkte, benötigen wir Zeit zwischen Situation und unserer Reaktion, um uns wieder zu regulieren. Blitzreaktionen kannst du deshalb immer auf diesen Reflex zurückführen. Flippt jemand direkt aus, gibt sofort klein bei, taucht ab oder erstarrt in der Situation, weißt du, das Nervensystem tanzt gerade Tango und ist komplett überfordert.


Es blockiert auch unser Hirn, weil unser Körper alle Hormone ausschüttet, die unsere Existenz sichern soll. Alles sehr ungut. Doch wo lernen wir, uns selbst zu regulieren, um in diesen alltäglichen Situationen erwachsen und verantwortungsvoll zu handeln?


Regulierung unseres Nervensystems

Zunächst einmal gilt es, achtsam zu sein und zu erkennen, wann wir uns in welchem Modus befinden. Welche Trigger sind wann aus welchem Grund aktiviert worden? Sobald wir aus der Normalität rutschen, heißt es bewusst auszusteigen. Die Umgebung wahrzunehmen, tiefe Atmung zu praktizieren, den Körper zu spüren, ins Hier und Jetzt und in die Ruhe zu kommen. Alles andere bringt uns tiefer in die Illusion der Gefahr und der Existenznot.


 

Nur in einem balancierten Nervensystem können wir wieder klare Gedanken fassen und sinnvolle Entscheidungen treffen.

 

Was macht eine gesunde Beziehung aus?

In einer gesunden Beziehung ist alles möglich. Du kannst einfach sein, wie du bist. Ohne wenn und aber. Wissen, dass der andere bleibt, für einen da ist, einen hält, unterstützt, zuhört, liebt und selbst eine lautstarke Auseinandersetzung wird nichts an der Verbindung und Verbundenheit ändern. Abgrenzung ist einfach, es gibt keine Tabus mehr, keine kindischen Spielchen, kein silent treatment. Werden Trigger gedrückt, was immer vorkommen wird, weil wir stetig lernen, wachsen, heilen und uns weiterentwickeln, geht man liebevoll und sorgsam miteinander um. Mitgefühl, echtes Zuhören, präsent sein – einfach Sicherheit.


Das wäre es. Wenn jeder sein eigenes, inneres Ungleichgewicht bearbeiten würde. Also zum einen sich um die Heilung der Ursachen zu kümmern, zum anderen sich in den Situationen, in denen es um Selbstregulierung geht, zu helfen wissen. Das gibt uns wiederum Sicherheit, zu wissen, wir können uns selbst helfen und anderen auch, da wir präsent sein können. So fordern wir auch nicht ständig unser Umfeld und strahlen unsere innere Stärke aus.


Wie könnte unsere Welt aussehen?

Stell Dir nur mal vor, diese Art des Bewusstseins, der Selbstwirksamkeit und Autonomie würde Einzug in unseren Alltag halten. Wahnsinn, oder? Meine Vorstellung wäre, dass viel mehr Ruhe, Gelassenheit und Offenheit herrschen würde. Wir könnten uns unbeschwert und sorgenfrei öffnen, ohne Ängste, dass wir abgelehnt, abgewertet und getrennt werden.

Aus unserer inneren Stärke heraus zu agieren, zu leben und uns selbst und andere zu behandeln, führt zu einer völlig anderen Energie, die wir ausstrahlen und anziehen.


Denn darin sind wir uns sicher einig, das Leben wird nicht weniger Überraschungen und ungewöhnliche Situationen für uns bereithalten, aber unser Umgang mit ihnen kann sich verändern, so dass wir gefühlt weniger Herausforderungen gegenübertreten müssen.

Natürlich ist der Weg nicht einfach, aber mittel- bis langfristig stellt sich ein Wohlbefinden, eine innere Ruhe und Verbundenheit sowie gesünderes, authentischeres Leben und Miteinander ein. Diese Geschenke sind so wertvoll und geben Energie, statt sie wie in der Dysbalance nur zu verbrennen.


Es lohnt sich! Machen wir uns endlich auf unseren Weg!




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Nicole Dildei Coaching nd@nicole-dildei-coaching.com

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