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#Metoo - mir auch

Ausser der Reihe teile ich heute einen persönlichen Vorfall, der mich sehr nachdenklich gemacht hat und traurig stimmt - #Metoo im Berufsalltag. Immer noch möglich!


Damit ist ein Großteil meiner Hypothesen, was den Status quo unserer Arbeitswelt in Bezug auf einen möglichen Ausgleich der Männlichkeit mit Weiblichkeit betrifft, mehr als bestätigt und übertreffen meine Vermutungen.



Worum geht es?

Zusammengefasst habe ich ein neues Projekt nicht erhalten, natürlich mit einer fadenscheinigeren Begründung zu Umständen, die von Anbeginn bekannt waren, weil ich mich geweigert habe, mich auf eine Affäre mit dem Vorstandsvorsitzenden während meiner Tätigkeit einzulassen. Ich habe mich quasi gewagt, den hoch angepriesenen Nebenjob im Projekt höflich abzulehnen und weg zu lachen.



Was ist genau geschehen?

Ich dachte zunächst, dass es sich bloss um einen geschmacklosen Scherz handelt, wurde aber nach einer Litanei unverschämter und abwertender Interviews (u.a. ob ich denn meine ganzen, hochqualifizierenden Ausbildungen auch mit entsprechenden Zertifikaten belegen könnte usw…) für das Projekt durch durchschnittlich Mittsiebziger eines Besseren belehrt. Die Absage kam keine 24 Stunden später.


Ich habe erstmal ein paar Tage gebraucht, um mich zu sammeln, zu reflektieren, zu prüfen, was da wirklich passiert ist. Aber eigentlich ist es ganz einfach – es hat sich nichts geändert.

Frauen werden zu Objekten degradiert, die gerne den großen, weisen Männern dienen und assistieren dürfen, deren Grenzen missachtet, überschritten und ignoriert werden. Es ist erschreckend!


Im Gegenteil, ich wurde noch mit Siegesgeschichten aus der Vergangenheit überschüttet – wie wundervoll die männliche Vetternwirtschaft doch funktioniert hat über Jahrzehnte, wie man sich die Jobs in den oberen Etagen zugespielt hat und gemeinsam Deals und natürlich viel Geld gemacht hat.



Meine ernüchternden Erkenntnisse

Solange diese Männer mit dieser Prägung und enormen Selbstüberschätzung noch in Positionen sind, in denen sie entscheiden können und dürfen, wen sie um sich scharren, hilft uns auch eine Frauenquote nichts. Wie wir in der freien Wirtschaft sehen dürfen, ist die durchschnittliche Verweildauer von Frauen in den Vorstandsebenen erschrecken gering. Nach dieser jüngsten Erfahrung sollten wir uns nicht über die möglichen Gründe wundern.


Definitiv werde ich mich weiter fokussiert um meine eigenen Abgrenzungskompetenzen kümmern, um sicherlich wiederkehrende Situationen souveräner zu gestalten. Am Ende wird es aber sicherlich bei einer Ablehnung bleiben und damit immer auf Absagen hinauslaufen.


So viel zu den Karrieremöglichkeiten im 21. Jahrhundert.




Coaching kann hier unterstützend an allen Fronten sein und zu einem Wandel in die Neue Zeit beitragen. Es bedarf Mut, Kreativität, Stärke und ausreichend Motivation, sich diesen Veränderungen zu stellen – sowohl für die weiblichen aber auch die männlichen Betroffenen. Eine mitfühlende und erfahrene Unterstützung führt zu einer stabilen Persönlichkeitsentwicklung, Aufbau von notwendigen Kompetenzen und mehr Souveränität und innere Stabilität.

 

Coaching kann Sie und Ihr Wachstum in jeder der Phasen zielgerichtet unterstützen. In einem klärenden Kennenlerngespräch wird ein modulartiges Konzept erarbeitet, welches Sie optimal begleitet und individuell unterstützt.


Kontaktieren Sie mich, um Ihre Reise in eine erfüllte Zukunft anzutreten

Nicole Dildei Coaching nd@nicole-dildei-coaching.com

+49 157 58 267 427







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