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Und fröhlich dreht sich unser Hamsterrad…

Es ist wahrlich ein interessantes Phänomen – Wissen bedeutet weder gleich Veränderung, geschweige denn Verbesserung.

Denn, obwohl wir längst wissen, dass Stress, zu viel Arbeiten, Tage ohne Pausen, zu viele Meetings am Stück, toxische Beziehungen usw. extrem ungesund für uns und unseren Körper sind, und wir dadurch mental und körperlich krank werden können, hält sich der Wandel vielerorts noch absolut im überschaubaren Rahmen. Im Gegenteil, die, die wir damit groß geworden sind, haben sich in zwei Lager gespalten – die Aussteiger und die Verfechter.



Unsere Generation

Wir schimpfen auf die nachfolgenden Generationen, wie unverschämt deren Ideen und Erwartungen an das Leben sind, sehen aber keinen Anhaltspunkt, unsere Lebensweise im Ansatz mal zu überdenken. Nicht im Sinne einer 180 Grad-Drehung, aber doch so weit, dass wir uns und anderen nicht ständig selbst schaden. Und ich spreche hier nicht von den Lippenbekenntnissen, wie Sport für die Mitarbeiter, regelmässige Teamevents und dergleichen.


Ein Großteil der Menschen leidet seit vielen Jahren unter den selbstgeschaffenen Bedingungen, mit denen wir uns durch den Alltag treiben. Höher, schneller, weiter, erfolgreicher und das Ganze nochmal von vorne, weil es so lustig war.


Dass wir auf dem Weg viele „verlieren“, die krank werden, es nicht mehr aushalten, dem ständigen Kampf erliegen, verschweigen wir und übersehen wir geflissentlich. Im Gegenteil, wir rühmen uns oft mit unserer Leistungsfähigkeit und unserem Durchhaltevermögen. Viele von uns haben den Bezug zu sich selbst längst verloren, wissen gar nicht mehr, wie sie sich wirklich fühlen, weil da gibt es kein Gefühl mehr.


Einige flüchten sich in „gesunde“ Hobbies, wie Extremsport in unterschiedlichen Varianten wie Marathon, Triathlon, Yoga, Klettern, Biking usw., frönen dem Veganismus, andere dopen sich mit Nahrungsergänzungsmitteln, unterwerfen sich dem intermediären Fasten, leben den dry Jan oder betäuben sich einfach mit gesellschaftlich anerkannten Suchtmitteln.



Unsere Leiden

Unser Zustand verschlechtert sich, wir fühlen uns ausgelaugt, sind oft überfordert, zerbrechen beinahe unter dem Druck, leiden unter Lustlosigkeit und innerem Zwang, aber… obwohl wir um all diese Konsequenzen wissen, sind wir nicht in der Lage, auszubrechen und damit aufzuhören. Es einfach gut sein zu lassen. Unsere Energie in andere Lösungen zu stecken.


Bei allem Wissen, setzen wir doch erschreckend wenig um. Warum eigentlich?

Meine Vermutung ist die Angst. Die Angst, der oder die Erste zu sein. Die Angst vor dem Versagen. Die Angst vor der Erkenntnis, dass es keinen besseren Weg gibt. Und sicherlich vieles mehr.

Ein erster Schritt für jeden von uns wäre es sicherlich, für sich selbst zu erkennen, was man braucht, um gut und leistungsfähig durch den Tag zu kommen und diese Regeln vehement umzusetzen. Wer ist  wichtiger für dich, als du selbst?



Meine Vision

Meine Vision ist, wenn wir das alle tun, wird es keine Meetingmarathons, Eilanfragen vor 8 und nach 20 Uhr mehr geben, werden wir uns nicht mehr gegenseitig an Wochenenden und im Urlaub tyrannisieren, werden wir gegenseitig unsere Grenzen beginnen zu respektieren. Denn dann werden diejenigen, die an den alten, ungesunden und schädlichen Strukturen festhalten plötzlich die „Merkwürdigen“ sein.

Wie immer wird es welche geben müssen, die nicht nur den ersten sondern auch die danach folgenden Schritte gehen werden – für sich selbst und andere.

  • Wo stehst du?

  • Wie weit bist du mit deinen Ideen für deine Zukunft?

  • Welche Veränderungen wären für dich förderlich?


Beginne noch heute damit, dich mit deiner Wunschliste auseinanderzusetzen und deine Vision daraus zu machen! Fange morgen an, diese in die Tat umzusetzen! Schritt für Schritt.


 

 

Coaching bietet hier eine ideale Unterstützung, um die ersten Schritte in Sachen Selbstreflektion und Selbstmanagement zu machen und direkt neue Kompetenzen zu implementieren, die alle Beteiligten befähigen und ermächtigen mit entsprechenden Situationen in Beziehungen gut und sicher umgehen zu lernen.

Ganz im Vertrauen, dass sich das Bestmögliche entwickeln und implementieren darf.


 

Coaching kann dich bei der Bewältigung anstehender Herausforderungen in jeder Phase zielgerichtet unterstützen - intern im Team oder auch als Führungskraft im Unternehmen. Lass uns gemeinsam erarbeiten, wie ich dich und dein Anliegen optimal begleiten und individuell unterstützen kann.


Kontaktiere mich gerne, um deine Anliegen zu besprechen

Nicole Dildei Coaching

+49 157 58 267 427




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