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Was ist denn in den Vorständen los?

Seit geraumer Zeit fällt auf, dass Schlagzeilen sich häufen, die uns mitteilen, dass sich Frauen aus den Vorständen zurückziehen. Zum Teil durch direkte Kündigungen oder auch durch den Wunsch, keine weitere Verlängerung des Vertrages zu erwirken.


Nachdem mühevoll die „Frauenquote“ eingeführt wurde, erstaunt diese Entwicklung doch ein wenig. Warum findet das Aufrüsten der Vorstände mit weiblichen Mitgliedern ein abruptes Ende?



Frauen im Vorstand

Idee könnte sein, dass die Männerwelt im Geschäftsleben noch nicht bereit ist, ihre Verhaltensweisen zu verändern. Sind doch in den meisten Skandalen eher die Männer verwickelt, was aufgrund der Majorität nicht verwunderlich ist. Es ist aber ja nicht nur plötzlich das andere Geschlecht im Gremium vertreten, es macht vielmehr etwas mit der Arbeitsatmosphäre, der unterschiedlichen Erwartungen, Kommunikation und Verhaltensweise, dem Analyse- und Abstimmungsverhalten und der Zielsetzung.


Ein Wandel in der obersten Führungsriege lässt sich also nicht künstlich herbeiführen, sondern muss umfänglich und von innen heraus ehrlich gewollt sein, neue Sichtweisen akzeptiert werden und der Wunsch muss existieren, Veränderung wirklich zuzulassen.


 

Ich persönlich kann diese Bewegung absolut verstehen. Die Sturheit und Ignoranz mancher "Regierungsoberhäuptern" ist auf die Dauer nur schwer zu ertragen, insbesondere dann, wenn man zwischen den Welten aufgerieben wird und sich für entsprechende Fehlentwicklungen am Ende auch noch verantwortlich fühlt.

 

Solange dies noch nicht der Fall ist, wird sich nahezu jede Frau in einer mehr oder weniger reinen Männerriege nicht wohlfühlen, ihre Qualitäten und Kompetenzen nicht entfalten können und eher gezwungen, sich wie ihre Mitstreiter rein maskulin zu verhalten. Damit wäre die Frauenquote vollends ad absurdum geführt.


Gibt es einen Ausweg?

Die zwingend benötigte weibliche Kraft, die andere Sicht auf die Dinge, das Gegengewicht zur rein männlichen Sicht, muss auf eine andere Weise Einzug in unsere Welt halten.

Was steht im Weg? Ist es wirklich nur die patriarchalische Machtdenke? Das Verteidigen der Fürstentümer? Die Unfähigkeit, mit anderen Energien als den eigenen umzugehen?

Wie kommen wir von A nach B? Vom sinkenden Schiff auf das langsam entstehende, neue Schiff, welches uns in die Zukunft führt?


Wichtig ist zu wissen, dass es nicht über Nacht gehen wird. Es wird Zeit brauchen, sicherlich einige Fehlversuche, Optimierungspotential und jede Menge Geduld erfordern. Vermutlich auch Mut, Kreativität und Durchhaltevermögen. Es wird auch nicht eine finale Lösung geben, sondern sicherlich ganz individuell auf die Erfordernisse angepasste Strukturen und es wird um die Persönlichkeiten gehen und nicht mehr um das Geschlecht.

Der große Wandel

Die Zusammenstellung der Teams, anders als heute, wird mit anderen Methoden erfolgen, tiefer gehen und nicht mehr auf dem Lebenslauf basieren.

Wer kann gut miteinander harmonieren? Wer ist zusammen kreativ? Wer fördert und fordert sich?


Es wird zukünftig immer wichtiger werden, eine Balance zwischen männlichen und weiblichen Qualitäten in den Teams herzustellen und zwar nicht nach Köpfen und Geschlecht, sondern nach persönlichen Eigenschaften und Kompetenzen. Die Idee von harmonischen Teams, deren Mitglieder sich gegenseitig inspirieren und Höchstleistungen auf eine leichte und fliessende Art erbringen und dabei noch Spass haben, wird zunehmend spürbar.


Fazit und Ausblick

Diese Vision ist durchaus denkbar, wurde in einigen Unternehmen bereits eingeführt und wird dort auch wirklich gelebt. Eine Kehrtwende weg von den allbekannten Lippenbekenntnissen, die mittlerweile schon beim Lesen einen schalen Nachgeschmack hinterlassen, hin zu authentischen, mit Leben erfüllten Aussagen aus den Teams heraus.


Zu dieser weichen Form, der Öffnung und Fürsorge für die Teams, das Unternehmen, den gemeinsamen Erfolg sind weiblich-geprägte Einflüsse unabdingbar. Die Hierarchieebene ist hierbei völlig irrelevant, wobei der Topdown-Ansatz sicherlich erfolgsversprechend scheint.





Coaching gepaart mit strategischen Überlegungen sind eine gute Basis für eine Neuausrichtung, Vertiefung und Umsetzung der Philosophie eines jeden Unternehmens für die Neue Zeit. Es bedarf Mut, Kreativität, Stärke und ausreichend Motivation, sich den Veränderungen in den nächsten Monaten und Jahren zu stellen. Eine mitfühlende und erfahrene Unterstützung führt zu soliden Ergebnissen, langfristigem Erfolg und Erfüllung in der Berufswelt.

 

Coaching kann Sie und Ihr Wachstum in jeder der Phasen zielgerichtet unterstützen – intern im Unternehmen oder auch privat persönlich. In einem klärenden Kennenlerngespräch wird ein modulartiges Konzept erarbeitet, welches Sie und Ihr Projekt optimal begleitet und individuell unterstützt.



Kontaktieren Sie mich, um Ihre Reise in eine erfüllte Zukunft anzutreten

Nicole Dildei Coaching nd@nicole-dildei-coaching.com

+49 157 58 267 427




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